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 Das wurde über "Itzehoe - Der Film" berichtet ...

 

Itzehoe-Video geplant (08.03.05)
Itzehoes Besonderheiten in sechs Filmen (28.06.05)
Drehen für Itzehoe-Film: Ein Schiff muss her (30.09.05)
Gala mit Steinburger Topsportlern (01.10.05)
Sport-Gala vor wenig Publikum (17.10.05)
Itzehoer Leben in bewegten Bildern (01.11.05)
Itzehoes Sportvereine im Film (31.01.06)
Itzehoe - Der Film: Die Kreisstadt im Visier (15.03.06)
Itzehoe-Film: Alte Aufnahmen gesucht (23.05.06)
Itzehoe-Film erscheint später (20.10.06)

 

 

Itzehoe-Video geplant

-Ein schöner Film über eine schöne Stadt

8.3./Itzehoe/is - Bücher über Itzehoe gibt es viele, nur keinen Film. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Stadtmanager Hauke Rathjen freut sich darüber, dass Lars Bessel von der PR-Agentur -aviso media einen Film für VHS-Videos und DVD-Format drehen will. Grundlage dafür ist die Image-Broschüre des Stadtmanagements -Itzehoe, die Stadt an der Stör.

Der etwa 15 Minuten lange Streifen soll eine breite Themenpalette abdecken: von der geschichtlichen und städtebaulichen Entwicklung, vom Leben in grüner Umgebung über Freizeitangebote und Einkaufsmöglichkeiten bis hin zu Ansiedlungsflächen für Gewerbe-, Dienstleistungs- und Hightech-Unternehmen.

Zielgruppe sei die Bevölkerung, aber der Film könne auch für touristische Zwecke oder als klassische Standortwerbung dienen, erklärte Lars Bessel bei der Vorstellung des Projektes. Unternehmen könnten beispielsweise Auszüge für die eigene Homepages nutzen. Bessel: -Es soll ein schöner Film über eine schönes Itzehoe werden.

Kosten: etwa 12 000 bis 15 000 Euro, Kaufpreis 12 Euro, geplante Premiere im Oktober im Burg-Theater. Finanziert werden soll der Film durch Sponsoren, die jeweils 1000 Euro zahlen und damit auch Einfluss auf das Drehbuch nehmen können. Der Clou: Wer 100 Euro zahlt, wird als Unterstützer im Abspann erwähnt und auf Wunsch in eine Filmszene integriert.

Kontakt: -aviso media, 04821/684392, info@lbmd.de

 

[Norddeutsche Rundschau, 08.03.2005]

 

 

Itzehoes Besonderheiten in sechs Filmen

Die Stadt hat viel zu bieten - ein einziger Film reicht dafür nicht aus. Deshalb sind jetzt sechs Streifen über Itzehoe geplant.

28.6.Itzehoe/lpe - Itzehoe wird abendfüllend. Zumindest der Film über die Steinburger Kreisstadt, den TV-Journalist Lars Bessel von -aviso media seit dem Frühjahr produziert. Ein 15-minütiger Film sollte es werden. Jetzt sind es sechs Streifen mit mindestens dieser Länge.

Den Anstoß zur Ausweitung gab Schauspieler und Comedian Leo Leiser, der reichlich Ideen mitbrachte. Archäologin Alexandra Völter ist als Dritte im Team für die wissenschaftliche Beratung zuständig. Sponsoren sollen das Vorhaben finanzieren, was nach Bessels Überzeugung gelingen wird. Neun von zwölf größeren Geldgebern seien gefunden, hinzu kommen Unterstützer, die mitspielen oder deren Produkte im Film platziert werden.

Über allem steht das, was Bessel den -FilmFilm nennt: 15 Minuten Itzehoe kompakt, wie ursprünglich geplant. Doch weil die Stadt viel mehr zu bieten habe, kommen jetzt noch Filme zu fünf Themenbereichen hinzu: Sport, Kultur, Wirtschaft, Geschichte und der -Liebes-Lebens-Film.

Letzterer braucht bald einen Namen, denn er soll beim verkaufsoffenen Sonntag am 30. Oktober im Burg-Theater präsentiert werden. Freizeit, Natur und Veranstaltungen sind die Themen, durch die eine Handlung führt, in der Leo Leiser um das -B&H-Cult-Model Fenja Rühmann wirbt - mit Tendenz zum Happy-end.

Bis Herbst 2006 soll das gesamte Werk fertig sein, das in jedem Film einen anderen roten Faden aufweist. Zum Beispiel Sport: Geplant ist eine Gala am 14. Oktober um 19Uhr im theater itzehoe, bei der Einspielungen aus dem Film gezeigt werden, sich aber auch acht Sportarten von Tanzen über Basketball bis Hundesport live vorstellen. Dazu gibt es Talk-Gäste, Comedy von Leo Leiser, Gastronomie vom -Harlekin und Musik.

Der Kultur-Film widmet sich dem Theater und den Museen, aber auch dem -Goosmarkt und dem -Wacken Open-Air. Hier gibt es noch ein Problem: Als roter Faden soll ein Gemälde des Brunsbüttelers Jens Rusch dienen, allerdings wird noch ein Käufer gesucht, der -einen größeren vierstelligen Betrag (Bessel) anlegt, den er durch den Verkauf von Kunstdrucken refinanzieren könne.

Der Wirtschafts-Film soll wie ein Nachrichten-Magazin daherkommen und zeigt eine Bandbreite von der ICE-Taufe bis zu -Hightech Itzehoe. Überfällig, findet IZET-Geschäftsführer Dr. Ingo Hussla, einer der Hauptsponsoren: Aus Itzehoe würden Geschäfte in der ganzen Welt gemacht. Und er freut sich bereits auf den Image-Film, den er bei seinen internationalen Kontakten zeigen kann.

Der Geschichts-Film blickt anhand von Fundstücken aus der Schenefelder Gegend 90 000 Jahre zurück bis in die Zeit der Neandertaler, arbeitet dann aber laut Bessel die -sehr bewegte und kurzweilige Historie in großen Schritten auf. Erzähler ist Jürgen Peters, früherer Redaktionsleiter unserer Zeitung. Aber: -Die wesentlichen Momente sollen geschauspielert sein, sagt Bessel. Gemeint sind die Verleihung des Stapelrechts 1260, der Stadtbrand 1657 und der Bombenabwurf am 2. Mai 1945, der in Sude 19 Menschen tötete. Dafür werden Komparsen gesucht, für Schlüsselrollen soll es Castings geben.

Am Ende steht eine DVD mit noch offener Auflage. Bessel spricht von bereits intensiven Nachfragen und hofft auch auf eine identitätsstiftende Wirkung des Films. Denn wie sagte einer derjenigen, die ein Exposé zu Gesicht bekamen: -Ich wusste gar nicht, dass ich in einer so schönen Stadt lebe.

Vorbestellung des Films für 12 Euro unter www.itzehoe-derfilm.de. Später soll er 14,50 Euro kosten.

[Norddeutsche Rundschau, 28.06.2005]

 

Drehen für Itzehoe-Film: Ein Schiff muss her

Für die Produktion des Itzehoe-Films soll ein mittelalterliches Schiff gebaut werden.

30.9./Itzehoe - Die Arbeiten für den Itzehoe-Film kommen gut voran, die erste Premiere naht. Eine wichtige Requisite fehlt allerdings: ein Schiff aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. Um das Problem zu lösen, macht Filmproduzent Lars Bessel keine halben Sachen: Auf der Flensburger Museumswerft soll ein Kielboot gebaut werden, das später auch touristisch genutzt werden könnte.

Dahinter steckt der Anspruch, in dem Geschichtsfilm, der ein Teil des Projektes ist, möglichst authentisch zu sein. Archäologin Alexandra Völter, die als wissenschaftliche Beraterin mitwirkt, habe ein -umfangreiches Paket geschnürt, sagt TV-Journalist Bessel. Und zwar von 90 000 vor Christus bis heute. Die Bronzezeit sei erledigt, unter anderem mit Drehs am -Germanengrab, aber auch der Bronzeguss-Technik im Archäologischen Museum Meppen sowie eines Hauses in einem Freilichtmuseum nahe Bielefeld. Die Kostümierungen dort wurden gleich ausgenutzt, um das Überreichen der Stadtgründungs-Urkunde aus dem Jahr 1238 nachzustellen, auch Stände wie einst auf der Burg und Angriffe von Wikingern und Slawen wurden nachgestellt.

Doch manch Aufwändiges fehlt noch, zum Beispiel die Spielszenen zum Ende des Zweiten Weltkrieges - und die Verleihung des Stapelrechts ab 1260, die Itzehoe zur wohlhabenden Handelsstadt machte. Dafür wird ein störtaugliches Schiff gebraucht: wenig Tiefgang, voll beladen aufzulanden, vom Ufer aus zu ziehen. Nach Vorbildern des Schiffes von Gedesby in Dänemark (14.Jahrhundert) und Kalmar in Schweden (13. Jahrhundert) kam Alexandra Völter zum Ergebnis: Ein Kielboot muss es sein.

Doch es gebe nirgends eines. Die Museumswerft in Flensburg, die Jugendprojekte organisiert, würde es laut Bessel bauen und die Arbeitsleistung im Wert von 60 000 Euro umsonst erbringen. Fehlt nur das Eichen-Holz und weiteres Material für das zehn bis zwölf Meter lange und drei bis vier Meter breite Gefährt. 20 000 Euro werden benötigt - Bessel geht davon aus, dass er mit seiner Firma -aviso media europäische Fördertöpfe anzapfen kann.

-Wir hätten mit diesem Schiff etwas Einmaliges, sagt Alexandra Völter. -Neben ‚Hermann‘ ein zweites ureigenes Itzehoer Schiff, ergänzt Bessel. Er brauche das Schiff im späten Frühjahr 2006 für den Film, danach wolle er es der Stadt zur Verfügung stellen, zum Beispiel für Störfahrten. Doch zunächst muss es entstehen. Bessel: -Ich gehe davon aus, dass es klappt. [Lars Peter Ehrich]

[Norddeutsche Rundschau, 03.09.2005]

 

 

 

Gala mit Steinburger Topsportlern

1.10./Itzehoe/lpe - Schießen, Fliegen, Wasserball - alles nicht ganz einfach darzustellen im theater itzehoe. Deshalb werden diese Sportarten wie neun weitere bei der Sport-Gala am Freitag, 14. Oktober, 19.30 Uhr, nur per Video präsentiert. Acht Mal wird es aber auch sportliche Darbietungen live auf der Bühne geben, verspricht Organisator Lars Bessel.

Die Bandbreite ist dabei groß mit einer weiten Definition des Sportbegriffs: von Tanzen und Trampolinturnen über Boxen und Tischtennis bis zu Hundesport. Ziel sei es, möglichst viele unterschiedliche Bilder zu bekommen, sagt Bessel. Denn die Sport-Gala ist für ihn das -Vehikel zum Themenfilm ‚Sport‘, eines der Bestandteile des Projektes -Itzehoe - der Film, an dem der Journalist von -aviso media seit Monaten arbeitet. Mit vier Kameras soll die Gala aufgezeichnet werden, der -Offene Kanal Kiel rückt mit kompletter Studio-Ausrüstung an und zeigt in seinem Programm auch eine Aufzeichnung der Veranstaltung.

Diese ist, obwohl als roter Faden für Bessels Film-Projekt wichtig, gleichzeitig eigenständig, wie der Itzehoer betont. In zwei Stunden sollen 20Sportarten gezeigt werden. Bewusst nicht repräsentativ, denn: -Man kann in dieser Stadt so ziemlich alles machen, was man sich vorstellt. Doch das würde den Rahmen sprengen.

Während der Gala gibt es zu jeder Sportart mindestens einen Gesprächspartner. Mit ihm selbst und Peter Bartelt moderiere das -alte RSH-Dreamteam, sagt Bessel lachend. Für Musik sorgt Joshua Carson, für Comedy-Einlagen Leo Leiser, der sich in zahlreichen Sportarten versuchen will. Zudem sollen die Itzehoer Topsportler der vergangenen Jahrzehnte präsentiert werden - zur Wahl sind demnächst die Leser unserer Zeitung aufgerufen, anhand einer Präsentation auf den Sport-Seiten.

Der Vorverkauf an den bekannten Stellen läuft. Da ein Einheitspreis von elf Euro (Abendkasse: zehn Euro) gilt, biete sich früher Kauf an, wirbt Bessel. Die besten Plätze locken.

[Norddeutsche Rundschau, 01.10.2005]

 

 

Sport-Gala vor wenig Publikum

Viel Stoff für den Itzehoe-Film, aber nur wenige Besucher: die Sport-Gala im Theater

 

Itzehoe - Eine glamouröse Gala sollte es werden, mit Sportlern und Sportbegeisterten. Doch nur knapp 130Besucher kamen ins theater itzehoe, um sich sportliche Darbietungen gemischt mit Gesprächen, Musik von Joshua Carson und Kalauern von Comedian Leo Leiser anzuschauen.

-In den nächsten zwei Stunden werden wir 20Sportarten durchhecheln, versprach Peter Bartelt, der zusammen mit Veranstalter Lars Bessel die Gala moderierte. Hecheln, das tat auch Schäferhund -Bruce, der mit Herbert Peters und Michael Ernst Hundesport demonstrierte, aufs Wort gehorchte und sein Herrchen im gespielten Notfall verteidigte.

Dabei musste -Bruce allerdings auch Schläge einstecken - genauso wie Moderator Peter Bartelt, der zu Marc Voigt vom Box-Club-Itzehoe in den Ring stieg. Ein rechter Haken ließ ihn schnell aufgeben.

Friedlicher ging es zu, als Jonny Jahnke aus dem Luftsportverein berichtete. Wie es denn sei, allein durch die Luft zu schweben, wollte Bartelt wissen. -Total entspannend und überhaupt nicht stressig, antwortete Jahnke. -Da oben ist nichts los, es ist fast wie Urlaub. Nur der Flugschein sei nicht gerade billig, aber schließlich benötige jedes Hobby eine Grundausrüstung.

Wer das nötige Kleingeld hatte, spielte Tennis - das war so in Zeiten von Boris Becker und Steffi Graf. -Dieses elitäre Gehabe gibt es heute nicht mehr, sagte Reinhart Schotte, Vorsitzender im Itzehoer Tennisverein. Heute müsse man nur genügend Leute für den Tennissport begeistern, um die aufwändige Infrastruktur aufrecht zu erhalten.

Weniger Begeisterung weckt Faustball. Harald Kardell vom Postsportverein berichtete im Gespräch mit Lars Bessel von Nachwuchsproblemen. Volleyball habe Faustball verdrängt.

Schnelle Bälle flogen, als die Gut-Heil-Tischtennis-Abteilung aufgebaut hatte. -Bis zu 180 Stundenkilometer können die Bälle fliegen, erzählte Abteilungsleiter Martin Halfpap. Kaum langsamer ging es zu, als sich die Badminton-Spieler des SV Wellenkamp die Bälle zudroschen. Lena Klotzbücher und Christin Groth demonstrierten ihr Können, während Spartenleiter Carsten Dworak den Unterschied zu Federball erklärte: -Im Gegensatz zum Federball gibt es beim Badminton auch Regeln.

Tanzgruppen des -TSC Blau-Gold zeigten ihr Können mit einer Hip-Hop-Einlage, aber auch Standardtänzen wie Tango oder dem langsamen Walzer. Die 13-jährige Rieke Tiedemann, Deutsche Meisterin auf dem Doppel-Minitrampolin, demonstrierte, wie hoch die Sprünge gehen - und wie akrobatisch es in ihrer Sportart zugeht.

Nur wenig älter als sie war Bernd Krohn, Schatzmeister im Itzehoer Sportverein, als der ISV noch vor 7000 Zuschauern gegen den 1. FC Köln spielte. Nach wie vor sei der ISV ein Traditionsverein. -Unsere Spieler spielen nicht für Geld, sondern weil sie Spaß am Fußball haben, erklärte Krohn.

Geld zugesetzt hat Veranstalter Lars Bessel, der mit deutlich mehr Besuchern gerechnet hatte. -Das ist schade. Ich hatte gehofft, dass die Gala auf größeres Interesse stößt. Wer sie verpasst hat, kann Versäumtes nachholen: Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und wird Teil des Bessel-Projekts -Itzehoe - der Film. [Andreas Radajkin]

 

[Norddeutsche Rundschau, 17.10.2005]

 

 

Itzehoer Leben in bewegten Bildern

Der erste Teil der Itzehoe-Filme liegt vor: -Leben hatte Premiere im -Licht

  

Itzehoe - -Itzehoe - Der Film: Der erste von sechs Akten hatte im -Licht Premiere. Ein 15-minütiger Image-Film für die Stadt sah das Projekt ursprünglich vor. Jetzt kommen fünf Filme hinzu: Geschichte, Sport, Kultur, Wirtschaft und Politik sowie -Leben, der jetzt gezeigt wurde.

-Es gab keine Veranstaltung, auf der man Lars Bessel nicht mit seiner Kamera sah, sagte Stadtmanager Hauke Rathjen bei der Premiere. Mehrere Stunden Material stehen dem Film-Macher von -aviso media jetzt zur Verfügung. -So einen Film kann man durchaus für die touristische Werbung nutzen, meinte Rathjen.

Im -Leben-Streifen begleitet Comedian und Schauspieler Leo Leiser das -B&H-Cult-Modell Fenja Rühmann in einer Limousine durch Itzehoe - mal als Chauffeur, mal als Bademeister und auch als Sanitäter. Nebenrollen spielte Hauke Rathjen: Einmal beschützt er auf dem Weinfest Fenja Rühmann vor Leo Leiser, auf dem Flohmarkt versucht er sich als Taschendieb und wird von Leo Leiser gestellt.

Telegen auch Landrat Dr.Burghard Rocke: Im Taxi lässt er sich mit Fenja Rühmann durch Itzehoe chauffieren - eine spontane Aktion, wie Lars Bessel verriet. -Warum haben Sie diesen Quatsch eigentlich mitgemacht?, fragte er den Landrat. Antwort: -Meine Frau war nicht zu Hause.

Vom Dichterviertel geht es in den Klosterforst, von dort schließlich in die Innenstadt zum Shoppen. Fenja Rühmann schlendert durch das Holstein-Center, Leo Leiser versucht sich als Berater in der Dessous-Abteilung von B&H.

Eine Paraderolle bekamen die Wälder rund um Itzehoe, die Bessel als Paradies präsentiert. Nicht umsonst habe Itzehoe den Beinamen -Stadt im Grünen.

Auch zwei der Sponsoren kamen bei der Premiere zu Wort: Holstein-Center-Manager Norbert Fels (-Wir mussten einfach dabei sein.) und Thomas Rosemann vom Schuhhaus Ellerbrock. Er forderte: -Wir müssen uns nicht nur von der kaufmännischen Seite zeigen. Der Film sei ein Mittel, um die touristische Vermarktung anzukurbeln: -Itzehoe ist eine tolle Stadt. In der Tat: Bessel filmte Ecken, die mancher alteingesessene Itzehoer nicht kannte.

Der Produzent war nach dem verdienten Applaus erleichtert: -Jetzt ist mir deutlich wohler. Auch Bürgermeister Rüdiger Blaschke war begeistert: -Wir haben etwas zu bieten, und das müssen wir auch herausstellen. Bürgervorsteher Heinz Köhnke sah einen guten Querschnitt des interessanten Lebens in Itzehoe.

Mehr wird folgen: Der nächste Themenfilm soll im Januar gezeigt werden.

[Andreas Radajkin]

 

[Norddeutsche Rundschau, 01.11.2005]

 

 

 

Itzehoes Sportvereine im Film

 

Itzehoe (ara). Teil zwei von fünf Themenfilmen hatte Vorpremiere - das Itzehoer Filmprojekt kommt voran. Zu sehen war im Licht-Schauspielhaus der Film -Sport. Aber: -Dieser Film ist noch nicht das, was auf der DVD zu sehen sein wird, erklärte Produzent Lars Bessel dem Publikum. Aus dem insgesamt zu verschiedenen Themen gedrehten Material will der Journalist bis zum Herbst den Streifen -Itzehoe - der Film entwickeln.

Der -Sport-Film basiert auf der Sportgala, die im Oktober im theater itzehoe stattfand. Mit der Kamera blickte Bessel zudem in das Vereinsleben und zeigte Ausschnitte von Interviews, die er und Co-Moderator Peter Bartelt während der Gala mit Vereinsvertretern geführt hatten. Dabei auch Bernhard Rösler, der den Film als Vorsitzender mit seinem Luftsport-Verein unterstützt, und den Flugplatz am -Hungrigen Wolf touristisch öffnen will. -Der ‚Hungrige Wolf‘ gehört irgendwie mit zu Itzehoe, so Rösler.

Bürgervorsteher Heinz Köhnke war begeistert von dem Zusammenschnitt der Sportgala. -Er war kurzweilig und sehr gut anzuschauen, sagte er im Gespräch mit Bessel. -Sie sind auf einem guten Weg.

Den nächsten Themenfilm - dieses Mal zur kulturellen Seite der Stadt - will Lars Bessel anlässlich der Itzehoer Kulturnacht am 22.April im Lichtschauspielhaus zeigen.

Vorbestellungen des Filmes unter www.itzehoe-derfilm.de.

 

[Norddeutsche Rundschau, 31.01.2006]

 

 

Itzehoe - Der Film: Die Kreisstadt im Visier

Itzehoe - Der Film: Die Kreisstadt wird in Szene gesetzt

 

Itzehoe (hja). Einen Imagefilm für die Stadt Itzehoe? Mit dieser Idee konnte Lars Bessel von der Aviso Media bei dem Vorgänger von Bürgermeister Blaschke keine Begeisterung auslösen. Der heutige Bürgermeister erkannte die guten Möglichkeiten eines professionell gemachten Filmes über Itzehoe, doch die finanzielle Situation ließ keine Mittel dafür zu. Bürgermeister Blaschke brachte aber Lars Bessel mit dem Stadtmanager Hauke Rathjen zusammen und auch dieser sah die tolle Chance für Itzehoe.
Seinen Vorschlag für die finanzielle Ausstattung des Projektes lautete dann Sponsoring, was bei Lars Bessel einige Zweifel verursachte. Er kannte die enormen Schwierigkeiten in angespannten wirtschaftlichen Zeiten bei Unternehmen Gelder für Projekte frei zu machen. Doch sein Engagement wurde belohnt, es fanden sich bisher bereits 13 Sponsoren.
Ende April 2005 begann die Planung für einen etwa 15 Minuten langen Film. Schon während der ersten Drehtage erkannte Lars Bessel, dass in 15 Minuten nur ein Überblick über seine Stadt zu ermöglichen war. Bald reifte die Entscheidung für fünf zusätzliche Themenfilme heran. Auch diese Filme sollten jeweils lediglich 15 Minuten Länge erhalten, aber nach Fertigstellung des ersten Themenfilmes ergab sich eine tatsächliche Spieldauer von fast 30 Minuten. Diese Länge werden nun wohl alle Themenfilme erhalten, um eine gute Darstellung zu ermöglichen.
Für die fünf Filme wurden die Bereiche Sport, Kultur, Geschichte, Wirtschaft/Politik und Leben ausgewählt. So hat jeder Interessierte später die Möglichkeit sich zunächst eine Übersicht über die Stadt Itzehoe zu verschaffen und dann mit den Themenfilmen seinen persönlichen Schwerpunkt zu vertiefen. Aus den Reihen der Wirtschaft wird dieser Ansatz bereits sehr begrüßt, da man dadurch Geschäftspartnern einen hervorragenden Eindruck der Stadt vermitteln kann. Diese Möglichkeit kann genauso für die Anwerbung von Arbeitskräften genutzt werden. Einen weiteren Gesichtspunkt hierzu sieht der Stadtmanager Hauke Rathjen im Tourismus, der mit einem professionellen Film über Itzehoe tolle Unterstützung findet.
Lars Bessel wollte aber nicht nur gute Bilder der Stadt liefern, sondern auch unterhaltsame Filme erstellen. Das gelang ihm durch einen „roten Faden“, der sich als Rahmenhandlung präsentierte. So wird im Film „Leben“ eine lustige Liebeskomödie von dem „B&H-Cult“- Modell Fenja Rühmann mit dem Itzehoer Schauspieler und Comedian Leo Leiser gespielt. Leo Leiser muss sich viel einfallen lassen und dabei in so manche Rolle schlüpfen, um am Ende seine Traumfrau zu erobern.
Aktuell bereitet Lars Bessel den Dreh des Filmes „Geschichte“ vor, wobei organisatorische Höchstleistungen erforderlich sind. Durch die gute wissenschaftliche Begleitung durch die Achäologin Alexandra Völter achtet er auf die passenden Requisiten. So wurde eine umfangreiche Suchaktion für ein passendes Schiff erforderlich, damit der geschichtliche Bezug auch stimmt. Lars Bessel wurde in Schweden und Dänemark fündig. Für die nötigen Aufnahmen geht es jetzt also nach Dänemark. Neben Alexandra Völter hat er weitere fachliche Unterstützung gewinnen können und arbeitet in den Filmen mit Laiendarstellern. Er hat bereits einen Stab zusammen, doch es werden weitere Komparsen benötigt. Jeder, der sich für eine kleine Rolle begeistern kann, sollte eine E-Mail an Lars Bessel schicken. In der E-Mail sollten nicht nur der Name und die Kontaktmöglichkeiten stehen, sondern auch einige weitere Angaben zur Person. Die E-Mailadresse hierfür lautet: info@avisomedia.de.
Bis Herbst 2006 sollen alle Filme fertig sein und werden dann in einer großen Filmnacht zusammen mit dem „FilmFilm“, wie Lars Bessel den 15 Minuten Film gerne nennt, aufgeführt. Die Möglichkeit eine Stadt in bewegten Bildern sehr ausführlich darzustellen, ist eine spannende Weiterentwicklung zu den üblichen Stadtbiographien in Buchform. „Lebendige Impressionen sind eine gute Ergänzung zu rein schriftlichen Beschreibungen“, ist sich Lars Bessel sicher. Die schon jetzt sehr positiven Reaktionen, beweisen die richtige Einschätzung von Lars Bessel, Bürgermeister Blaschke und dem Stadtmanager Hauke Rathjen. Andere Städte sollten sich über diese neue mediale Darstellungsmöglichkeit ihrer Stadt oder auch Region sicherlich auch einige Gedanken machen. Mit einem guten Sponsoring der Wirtschaft, kann es auch bei notorisch knappen Finanzmitteln von Städten und Kommunen zur Umsetzung kommen.

[Hallo Steinburg, 15.03.2006]

 

 

Itzehoe-Film: Alte Aufnahmen gesucht

 

Itzehoe (nr). Das Projekt „Itzehoe - der Film“ schreitet voran, sagt der Itzehoer Filmemacher Lars Bessel. Jetzt sucht er für den Themenfilm „Geschichte“ noch authentische Filmaufnahmen aus den vergangenen Jahrzehnten.
„Wir sind zum Beispiel sehr an Aufnahmen aus den 30er und 40er Jahren interessiert“, so Bessel, „ebenso wichtig wären etwa bewegte Bilder vom Zuschütten der Störschleife in den 70ern oder dem Bau beziehungsweise der Einweihung des ISIT in den 90er Jahren.“ Normal 8, Super 8, 16mm-Film oder Video - Art und Qualität der Aufnahmen seien dabei zunächst nicht entscheidend, das Material wird erst gesichtet und dann gegebenenfalls digitalisiert.
Gesucht werden auch keine sendefähigen „Spielfilme“, so Bessel, es gehe nur darum, Ausschnitte aus Amateurmaterial zu nutzen.
Wer behilflich sein kann, wende sich per eMail an info@avisomedia.de oder per Telefon an 04821/684392. Eine Vergütung könne allerdings nicht gezahlt werden, so Bessel.

 

 

Itzehoe-Film erscheint später

 

Itzehoe (nr). Itzehoe hat viel zu bieten. Viel mehr, als die meisten Menschen denken“, weiß Lars Bessel – und auch ein wenig mehr, als er selbst dachte. Deshalb wird sich die Fertigstellung des „Itzehoe-Filmes“ verschieben. Nicht im Spätherbst 2006, sondern erst im Jahr 2007 soll „Itzehoe – Der Film“ nun auf DVD veröffentlicht werden.
„Das Projekt wird nach wie vor mit Hochdruck verfolgt. Allerdings sind in verschiedenen Bereichen Probleme aufgetreten“, erklärt Bessel, der den Film erstellt. So mussten für das Kapitel Stadtgeschichte geplante Drehtermine deutlich nach hinten verschoben werden – zum Beispiel eine Aufzeichnung in Dänemark für das Thema Stapelrecht und ein Dreh mit Beteiligung der Bundeswehr zum Ende des Zweiten Weltkrieges.
Bessel ruft in diesem Zusammenhang noch einmal Privatpersonen dazu auf, zeitgeschichtliche Dokumente wie Briefe, Fotos und Filme leihweise zur Verfügung zu stellen.
Die Themenfilme „Leben“ und „Sport“ sind bereits vorgestellt worden, „Wirtschaft/Politik“, „Kultur“ und „Geschichte“ werden noch folgen.



[20.10.2006]

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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